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Maffay Begegnungen · Verein Begegnungen
Peter Maffay Stiftung
 
Das Israel-Konzet
Juni 2010
Unter dem Motto „Begegnungen“ gab Peter Maffay Mitte Juni ein Konzert auf dem Safra Square im Herzen Jerusalems. Gemeinsam mit seiner Band, den italienischen Sopranistinnen von Appassionante, Tsipi Mashid, Noa und Mira Awad begeisterte Peter Maffay mit einer rund zweistündigen Show, die zeigte, dass Musik ein Bindeglied zwischen Religionen und Kulturen sein kann.

Das Konzert war nur möglich dank der großzügigen Unterstützung von Air Berlin. Als Gastgeber führten durch den Abend der CEO von Air Berlin, Joachim Hunold, und Peter Maffay. An der Veranstaltung nahmen rund 1500 geladene Gäste teil, darunter hochrangige Persönlichkeiten wie der israelische Staatspräsident und Friedensnobelpreisträger Shimon Peres. Er rief in seiner Rede auf, Mauern einzureißen und eine neue Kultur des Friedens zu schaffen: „Ich glaube an die Vision des Friedens. Der Frieden in unserer Region muss kein Traum bleiben, wenn wir uns alle anstrengen. Musik kann ein Wegbereiter des Friedens sein, und daher bin ich Peter Maffay und den auftretenden Künstlern dankbar, dass sie dieses Zeichen setzen. Israel weiß dies sehr zu schätzen.“

Zu den weiteren Persönlichkeiten, die am Konzert teilnahmen, gehörten auch der frühere israelische Premierminister Ehud Olmert und seine Gattin Aliza, Familienminister Yitzhak Herzog, der Bürgermeister von Jerusalem, Nir Bakat, der deutsche Botschafter Harald Kindermann, Sabine Christiansen, Til Schweiger und Künstler Otmar Alt.

Air Berlin sorgte nicht nur für den reibungslosen Ablauf und die Gesamtlogistik, sondern lud auch 100 Schüler der Bochumer Pestalozzi Realschule zu einer einwöchigen Reise ins Heilige Land ein. Unter Federführung der Peter Maffay Stiftung trafen diese Jugendlichen auf Teenager aus Israel und Palästina und schufen so neue Begegnungen. Gemeinsam mit dem Land Nordrhein-Westfalen veranstaltet die Peter Maffay Stiftung seit zwei Jahren einen trilateralen Jugendaustausch und bringt Jugendliche aus Deutschland, Israel und den palästinensischen Gebieten zusammen. Die deutschen Jugendlichen werden hier bewusst als Mediatoren eingesetzt. Lokaler Partner ist das renommierte Peres Center for Peace.
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